So gelingt Ihnen das perfekte Ei - Ratgeber Ei 12.04.2017

Frühstücksei ✓ Rührei ✓ Senfei ✓ Spiegelei ✓ Eiersalat ✓. Gerührt, gekocht, gebraten: das Ei ist ein gesundes Lebensmittel mit vielen Nährstoffen.

1. Stempel auf dem Ei

Jedes Ei hat einen Stempelaufdruck. Die erste Ziffer steht für die Haltungsform. 0 steht für Bio. Die Buchstabenabkürzung steht für das Herkunftsland. DE steht für Deutschland. Dann folgt die Nummer des Betriebes.

2. Ist das Ei frisch?

Schütteln Sie das Ei. Wenn es schlackert, ist es nicht mehr so frisch. Nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit in jedem Fall durcherhitzen. Wenn das Ei stinkt, bitte entsorgen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Eierkarton. 28 Tage vom Mindesthaltbarkeitsdatum abziehn, das ist das Legedatum. Beim Aufschlagen eines frischen Eies ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar in zäh- und dünnflüssige Schichten geteilt.

3. Eier richtig lagern

Eier im Eierfach oder im Eierkarton im Kühlschrank aufbewahren. Die Haltbarkeit der rohen Eier richtet sich nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Gekochte Eier sind im Kühlschrank zwei bis vier Wochen haltbar.

Ratgeber-Ei.jpg

Eierkochlöffel mit Eierpikser

4. braun oder weiß

Der Geschmack der Eier wird vor allem durch das Futter der Tiere beeinflußt. Ob ein Ei braun oder weiß ist, hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Hühner mit dunklen Ohrmuscheln legen braune Eier, Hühner mit hellen Ohrmuscheln legen weiße Eier.

5. Ei kochen

Mit einem Eierstecher die Schale vorsichtig einstechen, damit die Eierschale im kochenden Wasser nicht platzt. Die Eier am besten mit unserem praktischen Eierkochlöffel in sprudelnd heißes Wasser geben und mindestens fünf Minuten kochen. Ein etwa zehn Minuten lang gekochtes Ei ist schnittfest. Zu lange kochen sollte man Eier aber nicht. Nach mehr als zehn Minuten Kochzeit kann sich am Dotter ein blauschwarzer Rand bilden. Das ist ein Zeichen dafür, daß im Eigelb enthaltenes Eisen mit dem Eiweiß reagiert hat.

6. Sind Eier gut für die Gesundheit?

Wegen ihres relativ hohen Cholesteringehaltes standen Eier lange in Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begünstigen. AktuelleStudien zeigen jedoch, dass sie den Cholesterinspiegel im Blut nicht beeinflussen. Der Körper produziert weniger Cholesterin, wenn wir mehr zu uns nehmen. In einem mittelgroßen Ei stecken sechs Gramm Fett, ein Großteil im Eigelb. Allerdings hat das Fett im Ei das optimale Verhältnis von guten (ungesättigten) und schlechten (gesättigten) Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel im Körper senken, gesättigte Fettsäuren treiben den Cholesterinspiegel in die Höhe. Ein Ei hat je nach Größe durchschnittlich etwa 50 bis 90 Kilokalorien. Am gesündesten sind gekochte Eier, weil sie weniger Fett enthalten als Rührei und Spiegelei. Rührei und Spiegelei sollten mit möglichst wenig Fett zubereitet werden.

7. Eier sind gesünder als ihr Ruf

In Eiern stecken wertvolle Nährstoffe:

Eiweiß, Eisen, Phosphor, die Vitamine A, D und B.

Unser Körper kann einige Nährstoffe wie Eiweiß und Biotin - wichtig für Haut, Haare und Nägel - erst richtig aufnehmen, wenn das Ei erhitzt wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. mit Sitz in Bonn empfiehlt, Eier "in Maßen" zu genießen. Unter dge.de finden Sie Tipps für eine vollwertige Ernährung. Zum Beispiel auch das Infoblatt: Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE.

/* */